für Genetik, groß, durch- trainiert, intelligent und willens das „Projekt Ehefrau" mit wissenschaftlichen Methoden in Angriff zu nehmen. Don ist etwas speziell, sein Tagesablauf ist perfekt durchgeplant, jede Minute effizient genutzt, um genügend Zeit für seine Forschung und Arbeit zu haben. Selbst seinen standardisierten Speiseplan, der sich wöchentlich wiederholt, hat er nach rein ernährungswissenschaftlichen Richtli- nien erstellt. Humor, Ironie und Empathie sind für Don Fremdwörter. Außer zu dem Psychologie-Professor Gene und dessen Frau Claudia pflegt Don keine zwischenmenschlichen privaten Kontakte. Mit Hilfe eines 17-seitigen Fragebogens hofft Don, die perfekt passende Ehefrau zu finden. Natürlich sollte die Auserwählte möglichst zu hundert Prozent kompatibel zu Dons Interessen und Neigungen sein, einen optimalen BMI haben, Nichtraucherin und möglichst keine Vegetarierin sein. Die Suche nach der Traumfrau gestaltet sich schwierig, bis Gene Rosi mit einer Wildcard ins Rennen schickt. Rosi ist zwar nach den Auswahlkriterien völlig ungeeignet, die Psychologie-Studentin arbeitet als Bardame, ist Raucherin und ihr BMI ist auch nicht optimal, aber Rosi hat ein besonderes Interesse an Don. Sie ist auf der Suche nach ihrem leiblichen Vater und als Genetiker wäre Don in der Lage, ihr bei der Suche nach ihrem Erzeuger behilflich zu sein.
„Das Rosi-Projekt" hat mich nach wenigen Seiten gefangen genommen, originell, humorvoll und lebensklug.
Birgit Szage

Graeme Simsion
Das Rosie-Projekt
Fischer 18,99 €

Öffnungszeiten

Montag – Freitag:
9.00 – 18.30 Uhr

Samstag:
9.00 – 13.00 Uhr

Adventsamstage:
9.00 – 16.00 Uhr

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