Es gibt Bücher, die man gern an seine Freunde ausleiht. Und dann gibt es Bücher, die man noch mal kauft, um sie den Freunden zu schenken, damit diese auch ein Exemplar ihr eigen nennen dürfen. Ein solches Buch ist »Ein Monat auf dem Land«. Es ist bezaubernd melancholisch ohne sentimental zu sein. Es erzählt von den Verwundungen, die das Leben an Körper und Seele schlägt und es verheißt die Möglichkeit der Gesundung. Ein flirrender Sommer im Jahr 1920 in einem Dorf in Yorkshire. Tom Birkin bezieht eine Kammer im Kirchturm, da er den Auftrag erhalten hat, ein seit Jahrzehnten übertünchtes Fresko über dem Altar frei zu legen und zu restaurieren. Eine reiche Landadlige hat dies in ihrem Testament verfügt. Desgleichen soll das Grab ihres Vorfahren gefunden werden, weshalb noch ein weiterer junger Mann im Kirchhof campiert. Die beiden Fremden freunden sich schnell an und werden nach und nach in das Dorfleben aufgenommen, beim Abendessen, beim Picknick, bei der Verpflichtung als Aushilfslehrer der Sonn-tagsschule, als Erntehelfer, als Ratgeber. Und für einen kurzen Moment scheint alles möglich zu sein, die Verheißung der Liebe, das Glück des Lebens, die Unbeschwertheitder Jugend.

Ina Skorka-Müller

Öffnungszeiten

Montag – Freitag:
9.00 – 18.30 Uhr

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9.00 – 13.00 Uhr

Adventsamstage:
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